Frauengesundheit und Wertschätzung: Wie Sie das Befinden Ihrer Mitarbeiterinnen besser verstehen
Bauchkrämpfe, Schlafstörungen und Hitzewallungen: Zur Lebensrealität von Frauen in unterschiedlichen Lebensphasen gibt es immer mehr Wissen und Verständnis – auch in Unternehmen. Das ist klug: Denn wer die besten Fachkräfte gewinnen und halten will, kommt nicht daran vorbei, sich mit deren realen Arbeitsbedingungen bzw. Frauengesundheit auseinanderzusetzen.
Christine Gruber ist in einer Zeit aufgewachsen, in der die Jugendzeitschrift „Bravo“ die Weiblichkeit erklärt hat. „Mehr gab es damals nicht“, erzählt die 57-Jährige, die gemeinsam mit ihrem Mann eine Bäckerei im bayerischen St. Wolfgang führt. Später, als ihre Kinder selbst im Teenageralter waren und sie plötzlich an Schlafstörungen und Hitzewallungen litt, trat sie einer Gesundheits-Community bei. „Mein Wissen über hormonelle Schwankungen und die Wechseljahre habe ich mir komplett selbst beigebracht“, sagt Christine Gruber, die sich vor allem um den Ladenverkauf kümmert, wo 13 Mitarbeiterinnen tätig sind. „Seit meinen Wechseljahren kümmere ich mich noch aktiver um das Befinden meines Teams“, erklärt die Bäckerei-Chefin offen.
Quelle: Handwerk Magazin · 06.05.2026
→ Originalartikel ansehen
Dieser Beitrag übernimmt Inhalte von Handwerk Magazin. Alle Rechte verbleiben beim Urheber.
Was Geld kostet und was es bringt: Diese Banken bieten die besten Konditionen
Der Finanzspiegel für Unternehmer stellt auch im Mai 2026 wieder die aktuell besten Konditionen vor: für Baugeld, Fest- und Tagesgeld sowie die Top-Angebote der Banken für Betriebsinvestitionen und Kontokorrent.
Das wichtigste bei der Finanzierung von geplanten Investitionen für den Handwerksbetrieb: eine sichere Kalkulationsgrundlage und minimale Kosten. Jeder gesparte Prozentpunkt beim Zins zählt – insbesondere in Phasen steigender Zinskosten. So sind Kredite in den vergangenen zwei Monaten bereits spürbar teurer geworden. Die Zinssätze bei Fest- und Tagesgeld steigen hingegen nur leicht. Handwerk magazin stellt in seinem Finanzspiegel in Kooperation mit der FMH-Finanzberatung in Frankfurt die besten Konditionen für Unternehmer am 05. Mai 2026 vor.Die tagesaktuellen Konditionen können Sie jederzeit mithilfe unserer Rechner abrufen: handwerk-magazin.de/rechner.
Unter folgendem Link gibt es die tagesaktuellen Konditionen für die Baufinanzierung.
Unter folgendem Link gibt es die tagesaktuellen Konditionen für Festgeld.
Unter folgendem Link gibt es die tagesaktuellen Konditionen für Tagesgeld.
Unter folgendem Link gibt es die tagesaktuellen Konditionen für Ratenkredite.
Unter folgendem Link gibt es die tagesaktuellen Konditionen für Dispozinsen auf dem Girokonto.
Quelle: FMH X (www.fmhx.de) Stand: 05. Mai 2026
Quelle: Handwerk Magazin · 05.05.2026
→ Originalartikel ansehen
Dieser Beitrag übernimmt Inhalte von Handwerk Magazin. Alle Rechte verbleiben beim Urheber.
Entgelttransparenzgesetz: Diese Pflichten kommen jetzt auf Arbeitgeber zu
Die Umsetzung der EU-Entgelttransparenz-Richtlinie in nationales Recht, also eine Anpassung im deutschen Entgelttransparenzgesetz, lässt auf sich warten. Dennoch werden die Vorgaben für Betriebe schon jetzt relevant. Wie sich Unternehmen aufstellen, um wettbewerbsfähig zu bleiben und durch faire Gehaltsstrukturen in Zeiten des Fachkräftemangels zu überzeugen.
„Kernstück sind Entgeltgerechtigkeit und Entgelttransparenz, also, dass gleiche oder gleichwertige Arbeit auch gleich zu vergüten ist“, betont Robert Elhardt, Partner, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht der Kanzlei Menold Bezler in Stuttgart. Die Richtlinie wird dazu führen, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer flächendeckend den Anspruch haben, gleiches Geld für gleiche Arbeitzu erhalten. „Das bedeutet nicht, dass jeder Mitarbeiter das Gleiche verdient“, sagt Elhardt. „Aber“, so grenzt er ein „dass jemand besser verhandelt hat oder dass der Chef sich auf die Vertragsfreiheit beruft – das werden Argumente sein, die nicht mehr greifen.“
Quelle: Handwerk Magazin · 05.05.2026
→ Originalartikel ansehen
Dieser Beitrag übernimmt Inhalte von Handwerk Magazin. Alle Rechte verbleiben beim Urheber.
KI im Handwerk: Bilder und Videos erstellen und einsetzen
Künstliche Intelligenz kann Handwerksunternehmern einiges an Zeit und Geld sparen – wenn sie wissen, wie KI im Handwerk funktioniert. Informationen und Anwendungshilfen für die Erstellung und Verwendung von KI-Bildern sowie KI-Videos gibt dieser Workers Cast.
Wir alle kennen noch die Anfänge von KI-Bildern: Die meisten haben hier und da mal einen netten Comic von sich erstellt und ihre Social Media-Kontakte damit beglückt. Das waren nette Spielereien, aber nicht mehr. Doch inzwischen sind die Bild- und Videomodelle so stark, dass sie im Handwerk durchaus für praktische Anwendungsfälle genutzt werden können.
Dazu müssen Chefs und Mitarbeiter allerdings erst einmal wissen, wie das funktioniert. Und auch die Schwierigkeiten dabei sollten bekannt sein, um Fehler zu vermeiden. Welche Modelle sich für Bild- und Videomaterial im Handwerk eignen und welche Möglichkeiten sie bieten, verrät dieser Workers Cast.
Auf dieser Plattform gibt es alle erwähnten Modelle: Anwendung
Quelle: Handwerk Magazin · 04.05.2026
→ Originalartikel ansehen
Dieser Beitrag übernimmt Inhalte von Handwerk Magazin. Alle Rechte verbleiben beim Urheber.
Silberschmiede: Wie Maxi Hänsch drei Handwerksberufe unter einen Hut bringt
In ihrer Hamburger Silberschmiede vereint Maxi Hänsch drei Handwerksberufe unter einem Dach – einzigartig in Deutschland. Die 44-Jährige arbeitet Familiensilber auf, das seit Generationen weitergegeben wird, und hat mit ihrem zweiten Standbein, der Knife Lounge, ein Umsatzwachstum von 1.500 Prozent erzielt. Eine Geschichte über Erinnerungen, mutige Entscheidungen und ein Geschäftsmodell zwischen Tradition und E-Commerce.
„Da stehen Menschen vor uns und erinnern sich an ihre Großeltern", sagt Maxi Hänsch. Wenn Kunden Silberleuchter, Tauflöffel oder Teekannen auf den Tresen der Altonaer Silber Werkstatt in Hamburg legen, geht es selten nur um Gegenstände. Es geht um Geschichten – und manchmal um Tränen. „Wir sehen uns als Hüter dieser Erinnerungen." Die 44-Jährige ist Oberflächenbeschichtermeisterin, früher hieß der Beruf Galvaniseurin. Sie führt den Betrieb seit 2010, gegründet hat ihn 1998 ihr Vater Friedhelm Hänsch.
Dass Maxi Hänsch heute hier steht, war nicht von Anfang an geplant. Eigentlich hatte die gebürtige DDR-Bürgerin ein BWL-Studium begonnen. 2002 entschied sie sich, das Studium abzubrechen und ins Handwerk zu wechseln – sie begann eine Ausbildung zur Galvaniseurin im Betrieb ihres Vaters. „Ohne handwerkliches Talent", sagt sie heute.
Doch nach einem halben Jahr stellte sich heraus: Handwerk kann man lernen. Und Hänsch konnte es offenbar gut. Nach der Ausbildung erhielt sie ein Stipendium für begabte Förderung. „Das war für mich die Bestätigung, dass man das doch lernen kann." 2008, mit 28 Jahren, legte sie ihre Meisterprüfung ab. Ein Jahr später holte ihr Vater sie in die Geschäftsführung – 2010 verstarb er, und Hänsch übernahm den Betrieb mit 29 Jahren.
Was den Generationswechsel erleichterte: Der Vater hatte rechtlich vorgesorgt, die Anteile waren in eine GmbH umgewandelt. Eine Lektion, die für viele Handwerksbetriebe gilt: Eine vorbereitete Nachfolge kann im Ernstfall den Unterschied machen, ob ein Betrieb weiterläuft oder nicht.
Was die Altonaer Silber Werkstatt in Deutschland einzigartig macht: Drei Handwerksberufe arbeiten hier zusammen. Galvanik, Gold- und Silberschmiedekunst, Schneidwerkzeugmechanik (heute Präzisionswerkzeugmechanik). „Wenn wir ein altes Tafelbesteck aufarbeiten, brauchen wir alle drei Berufe", erklärt Hänsch. „Die Klingen sind aus Stahl, die rosten irgendwann durch, egal wie gut man pflegt. Das Silber dagegen hält 300, 400, 500 Jahre ohne Probleme."
Klingen ersetzen, schleifen, Griffe versilbern, Griffe löten – alles unter einem Dach, oft an einem Werktisch. Andernorts müsse man Stücke einschicken oder weitergeben. Hier passiert alles in-house. Genau das macht die emotionalen Aufträge möglich. „Wenn Kunden vorne stehen und sich an ihre Großeltern erinnern, kommen die Emotionen raus. Das passiert tatsächlich häufig. In der Werkstatt steht ein Stück, das für Hänsch über allem steht: ein Jugendstil-Tafelaufsatz, den sie gemeinsam mit ihrem Vater auf einem Antiquitätenmarkt gekauft und später aufgearbeitet hat. „Das ist das einzige Teil im Laden, das unverkäuflich ist."
Die Geschichte des zweiten Standbeins beginnt mit einem unangenehmen Detail: Das Ladengeschäft in Altona liegt nahe einer Methadon-Ausgabestelle. „Wir hatten Kunden, die wollten Messer zum Abstechen haben." Hänsch stand vor einer Entscheidung: das Messergeschäft komplett aufgeben – oder konsequent ins Hochpreis-Segment gehen. Sie wählte Letzteres.
So entstand die Knife Lounge. Heute importiert der Betrieb handgefertigte Sammlermesser aus aller Welt. Messermacher aus Australien, deren Stücke teils sechs Jahre Wartezeit haben. Mechanisch komplexe Taschenmesser für 1.000 bis 1.200 Euro. „Es ist eine Zielgruppe, die sammelt – manche legen die Messer 20, 30 Jahre weg. Es ist tatsächlich auch eine Wertanlage." Was nach einer Notlösung aussah, wurde zum zweiten Standbein.
Der dazugehörige Online-Shop trug den Betrieb durch Corona. „Unser Shop war vorher fertig und hat uns in die Neuzeit katapultiert – mit einem Umsatzwachstum von 1.500 Prozent." Heute werden 80 Prozent des Knife-Lounge-Umsatzes digital generiert. Gerade hat das Unternehmen erstmals die Zwei-Millionen-Euro-Umsatzmarke geknackt.
Trotz allem Online-Erfolg: Der physische Ort in Altona bleibt zentral. „Es sind ja meistens Stücke, die nicht ersetzt werden können. Viele Kunden sagen: Ich möchte es nicht verschicken, ich komme lieber vorbei." Auch beim Messerschleifen funktioniert das Geschäft über Abgabe und Abholung. Online und stationär ergänzen sich – sie ersetzen sich nicht.
Rund zehn Mitarbeiter hat das Team heute, inklusive eines Auszubildenden. Der kam übrigens über ein Schülerpraktikum. „Wir haben gar nicht gesucht. Aber wir haben gesehen: Da ist Talent. Da brauchen wir nicht viel zu erklären." Größer wachsen will Hänsch nicht. „Ich arbeite am liebsten mit einem kleinen Team, damit ich wirklich mit jedem sprechen kann."
Was die Unternehmerin umtreibt, ist etwas anderes. „Unser Problem ist nicht die Konkurrenz. Unser Problem ist, dass nur wenige wissen, dass man so etwas machen kann." Deshalb setzt sie auf Sichtbarkeit – mit Blogbeiträgen, Social-Media, Podcasts, einem neuen YouTube-Kanal. „Wir haben gelernt, dass wir als Menschen nach vorne gehen müssen. Ich gehe raus mit meinem Gesicht. Das hätte ich vor 15 Jahren nicht gemacht." Gerade bei vertrauensbasierten Dienstleistungen sei das entscheidend: „Da macht es Sinn zu sehen, wer arbeitet eigentlich an meinem Familienerbstück?" Eine Erkenntnis, die längst nicht nur für Silberschmieden gilt.
Was nervt? Bürokratie. Mit dem Sprung über die Zwei-Millionen-Marke kamen neue Pflichten: Barrierefreiheit im Online-Shop, GPSR-Verordnung, Verpackungsverordnung. „Wir haben einen fünfstelligen Betrag investiert, damit unsere Kontraste geprüft werden, damit wir Alternativtexte haben. Den hätte ich gerne in die Entwicklung der App gesteckt." Die Hintergründe seien nachvollziehbar, sagt Hänsch. „Aber diese Zeit würde ich gerne für etwas anderes nutzen." Ausgleich findet sie im Ehrenamt. Noch bis Ende des Jahres ist sie Vorsitzende der Handwerksjunioren Hamburg, dann ist sie aus Altersgründen raus. Bei den Junioren fand sie Austausch und Weiterbildung – zu Themen wie Betriebswirtschaft, Marketing oder Personalführung. Die Gemeinschaft hat für sie ein besonderes Standing: „Wir sind die echten Typen. Wir machen was, wir kriegen was fertig. Wir sind die coolen Underdogs."
Aktuell entsteht das nächste Kapitel: Die Silberschmiede der Werkstatt fertigt Schmuckstücke für die Knife-Lounge-Community. Wieder eine Brücke zwischen den Welten: zwischen Familiensilber und Sammlermessern, zwischen Tradition und neuer Zielgruppe. In der Werkstatt selbst steht Hänsch heute nur noch selten. „Ich bin sehr gern an der Werkbank, aber es ist eher ein Luxusmoment für mich geworden."
Quelle: Handwerk Magazin · 03.05.2026
→ Originalartikel ansehen
Dieser Beitrag übernimmt Inhalte von Handwerk Magazin. Alle Rechte verbleiben beim Urheber.
handwerk magazin Mai-Ausgabe 2026: Leasen, laden, liefern
Wer sich als Handwerksunternehmer Gedanken über seinen Furhpark macht, kommt an der Frage der Elektromobilität nicht mehr vorbei. Ein entscheidender Punkt ist die Finanzierung: kaufen oder leasen? Worauf es dabei ankommt und viele weitere Tipps rund um das Handwerk lesen Sie in der neuen Mai-Ausgabe von handwerk magazin.
Wenn sich Handwerkschefs rein batterieelektrische Transporterin den Fuhrpark holen, setzen sie oft auf Leasing. Der Grund: DieRaten sinken tendenziell und nähern sich denen für vergleichbareDiesel-Nutzfahrzeuge an. Doch bleibt das bei größerer Modellaus-wahl und steigenden Reichweiten auch so? Oder geht der Trendhin zu Kauf und Finanzierung?
Ein Lagebild samt aktuellen Finanzierungsangeboten, finden Sie in der Titelstory der neuen Mai-Ausgabe von handwerk magazin. Zusätzlich gibt es im neuen Heft wie immer viele weitere Tipps und Hintergründe zu den Herausforderungen im Alltag von Handwerksunternehmerinnen und Handwerksunternehmern. Einen ersten Überblick der Themen finden Sie hier:
Immer mehr Handwerksunternehmer setzen auf einen elektrisch angetriebenen Fuhrpark. Doch ist es besser, Fahrzeuge zu kaufen oder zu leasen? Alles, was Chefs jetzt über die E-Fuhrpark-Finanzierung wissen müssen, gibt es in der aktuellen Titelstory ab Seite 14.
Das rasante Tempo im KI-Zeitalter, die richtige Positionierung sowie ein Tipp fürs Chef-Mindset – Unternehmer und Coach Sven Schöpker verrät uns im Gespräch, wie er die Besucher des Events „HeroCon 2026“ mit seinem Impulsvortrag wachrütteln möchte. Und warum er das muss. Das ganze Interview lesen Sie ab Seite 24.
Mal ehrlich, wie reagieren Sie, wenn in Ihrem Betrieb etwas schiefläuft? Schweigen, weiterarbeiten oder offen und sachlich darüber reden? Warum es sich mehrfach lohnt, in eine konstruktive Fehlerkultur zu investieren, verrät der Beitrag ab Seite 32.
Elektroantrieb und Allradantrieb – passt das? Beim Ford E-Transit Custom AWD ganz sicher, denn hier handelt es sich um einen Transporter für anspruchsvolle Jobs im Handwerk. Alle Details gibt es im Beitrag ab Seite 48.
Weltweite Krisenstimmung macht Liquidität für Unternehmer zu einem knappen Gut. Forderungsausfälle sind aktuell besonders häufig – und gefährlich. Die Warenkreditversicherung federt das Risiko ab. Gleichzeitig verlangen auch die Kunden nach Sicherheit. Hier heißt die Lösung: Bürgschaft. Wie sich Handwerksunternehmer jetzt sicher aufstellen, lesen Sie ab Seite 56.
Sogenannte Betriebsvorrichtungen wie etwa Aufzüge oder Kühleinrichtungen gehören in der Regel nicht zum Gebäude, also dürfen Chefs sie kürzer abschreiben – und jetzt noch schneller als zuvor. Wie genau Handwerksunternehmer hier von den Steuervorteilen profitieren, erfahren Sie im Beitrag ab Seite 66.
Erfolgreich managen: Mit einem klaren Zielbild geht es deutlich leichter, ist sich Patrick Neumann, Chefredakteur von handwerk magazin, ganz sicher. Dass dies auch in der Politik beachtet werden sollte, schreibt er in seinem Editorial. Lesen Sie mehr:
Oder versucht’s die schwarz-rote Bundesregierung gerade mit Trial and Error? Eigentlich wollte sie ja Mitte April mit der Verkündung ihres Energie-Sofortprogramms Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmer spürbar entlasten – und hat vor allem Letztere damit ordentlich vor den Kopf gestoßen. Klar, die rund 17 Cent weniger für den Liter Diesel oder Benzin am Tankstellen-Preismast dürften schon für Luft im Fuhr-parkbudget sorgen. Zumindest für zwei Monate. Aber die steuer- und abgabenfreie Entlastungsprämie in Höhe von 1.000 Euro, die aufs Konto des Arbeitgebers geht – oder besser – von dessen Konto kommt, schreckte doch viele auf. Selten landen in kürzester Zeit so viele offizielle Statements zu Plänen aus dem politischen Berlin in meinem E-Mail-Postfach wie bei diesem Thema. Der Redebedarf war offensichtlich groß – um es freundlich zu formulieren. Das führt mich zu der Frage, welches Zielbild die Regierung für den Wandel ursprünglich gemalt hat? Denn eines ist auch klar: Ohne diese eindeutige Zielbeschreibung wird der erfolgreiche Wandel nicht funktionieren. Ohne prägnantes, plausibles und richtungsweisendes Bild werden wir alle nicht verstehen, auf welchem Zukunftspfad wir laufen und uns verändern sollen. Ohne Zielbild wirkt es tatsächlich wie Trial and Error – oder Aktionismus.
Ein klares Bild vor Augen, was seinen Fuhrpark angeht, hat Lennart Kirschbaum. Der Geschäftsführer von Kirschbaum Fenster & Rollladenaus Köln-Ossendorf trimmt seinen Fuhrpark konsequent auf „E“ – mit geleasten E-Transportern. Welche Erfahrungen er gemacht hat, was Chefs bei der Beschaffung von Lieferwagen mit Stecker beachten sollten und mit welchen Konditionen die herstellernahen Finanzdienstleister derzeit locken, lesen Sie in unserer Titelstory. Kleiner Spoiler respektive Strategietipp: Denken Sie das Thema Kfz-Leasing immer vom Ende her.
Lust auf mehr "handwerk magazin" bekommen? Sie sind noch kein Abonnent? Dann schauen Sie direkt in unserem Abo-Shop vorbei: handwerk-magazin.de/abo.
Quelle: Handwerk Magazin · 03.05.2026
→ Originalartikel ansehen
Dieser Beitrag übernimmt Inhalte von Handwerk Magazin. Alle Rechte verbleiben beim Urheber.
Transporter testen: handwerk magazin schickt Sie 2026 ins Rennen!
Zwei Tage lang Transporter testen, gegen neun andere Handwerksteams antreten und dabei jede Menge Fahrspaß erleben: Bei der Stellantis Pro One Team Challenge 2026 können Sie als Zweierteam für handwerk magazin starten. Vom kleinen Stadtflitzer bis zum großen Nutzfahrzeug, vom E-Antrieb bis zum Offroad-Einsatz – jetzt bewerben.
Ein besonderes Comeback steht im WM-Jahr an: Die Stellantis Pro One Team Challenge 2026 startet wieder – Sie können zwei Tage lang Pro-One-Transporter testen und für handwerk magazin ins Rennen gehen.
Statt elf Freunde suchen wir die besten, cleversten und engagiertesten Zweierteams aus dem Handwerk, die bereit sind, sich spannenden und praxisnahen Herausforderungen zu stellen. Insgesamt treten zehn Teams à zwei Personen gegeneinander an. Teilnehmen können Handwerksunternehmerinnen und -unternehmer zusammen mit einem Partner oder einer Partnerin – ganz gleich ob Lebensgefährte, Kollege, Mitarbeiter oder Sohn, Tochter beziehungsweise Enkelin. Das wollen Sie auf keinen Fall verpassen? Hier die wichtigsten Event-Infos.
Die Zweierteams aus dem Handwerk müssen vom 19. bis 21. Juni 2026 ihr Können unter Beweis stellen. Das actionreiche Wochenende findet im Raum Augsburg statt.
Für den Veranstalter Stellantis und die Partner Sortimo, Dangel und bott ist die „Pro One Team Challenge“ mehr als ein Wettbewerb – sie ist ein Erlebnis. Zwei Tage voller Teamgeist, handwerklicher Kompetenz, Fahrspaß und echter Herausforderungen, die zeigen, was im Handwerksalltag zählt.
Doch damit nicht genug. Die Medienpartner – darunter Deutsches Handwerksblatt, Deutsche Handwerks Zeitung, handwerk magazin und Norddeutsches Handwerk – nominieren jeweils zwei Teams. Ein echter Leser-Battle!
Für die Challenges schickt der Autobauer Stellantis mindestens zehn Pro-One-Fahrzeuge mit verschiedenen Motorisierungen samt vollelektrischem Antrieb ins Rennen – vom kleinen bis zum großen leichten Nutzfahrzeug. Für bestimmte Aufgaben kommen zudem Fahrzeuge mit Custom-Fit-Umbauten zum Einsatz.
Die Aufgaben spiegeln echte Anforderungen aus dem Handwerksalltag wider –praxisnah, anspruchsvoll und abwechslungsreich:
Zudem warten weitere kleine Aktivitäten mit viel Spaß und Spannung.
Die Anreise erfolgt auf eigene Kosten. Die Unterkunft übernimmt der Veranstalter; für Essen, Trinken und Programm wird gesorgt.
Sie sind Teil eines starken Teams und lieben Herausforderungen? Dann bewerben Sie sich jetzt direkt per E-Mail an die gewinnspiel@handwerk-magazin.de.
Damit Ihre Bewerbung in die Auswahl kommt, sollte Ihre Mail folgende Angaben enthalten:
Tipp: Sparen Sie nicht an der Begründung – sie ist das entscheidende Kriterium. Ein kurzes Foto vom Team, eine Anekdote aus dem Betriebsalltag oder ein origineller Aufhänger machen den Unterschied.
Die Stellantis Germany GmbH, Bahnhofsplatz, 65423 Rüsselsheim am Main, 06142/2935002 sowie die Holzmann Medien GmbH, Gewerbestr. 2, 86825 Bad Wörishofen, info@holzmann-medien.de verarbeiten Ihre personenbezogenen Daten (Nachname, Vorname, E-Mail, Adresse, Geburtsdatum) zum Zwecke der Auswahl sowie Benachrichtigung der Teilnehmer und gegebenenfalls bei entsprechender Auswahl zu Werbung, Information und Marktforschung (Analyse des Öffnungs- und Leseverhaltens der Newsletterempfänger). Rechtsgrundlage hierfür ist Ihre Einwilligung gemäß Art 6I a), 7, EU DSGVO , sowie § 7 II Nr.3, UWG. Sie sind bei Teilnahme am Gewinnspiel nicht zur Abnahme von Marketingmaterialien verpflichtet.
Sind Sie noch nicht 16 Jahre alt, muss zwingend eine Einwilligung Ihrer Eltern / Vormund vorliegen. Bitte nehmen Sie in diesem Fall direkt Kontakt zu uns auf. Sie selbst können in diesem Fall keine rechtsgültige Einwilligung abgeben.
Mit der Eingabe Ihrer personenbezogenen Daten bestätigen Sie, dass Sie an der Stellantis-Challenge freiwillig teilnehmen wollen und gegebenenfalls zukünftig die oben benannten Marketingmaterialien an die unten angegebene Adresse zugesendet erhalten möchten, und, dass Sie mit der absendenden Person identisch sind. Für die Koordinierung der Teilnahme übergeben wir Ihre Daten an die Stellantis Germany GmbH, Bahnhofsplatz, 65423 Rüsselsheim am Main. Eine sonstige Übermittlung z.B. in andere Länder findet nicht statt. Ihre Daten werden nur so lange gespeichert, wie sie für die Abwicklung des Gewinnspiels notwendig sind bzw. Sie die Zusendung unserer Marketingmaterialien wünschen.
Sie haben das Recht auf Auskunft, auf Berichtigung, auf Löschung, auf Einschränkung der Verarbeitung, ein Widerspruchsrecht, ein Recht auf Datenübertragbarkeit sowie ein Recht auf Widerruf Ihrer Einwilligung. Im Falle eines Widerrufs erhalten Sie keine weiteren Marketinginformationen mehr von uns zugesandt. Nehmen Sie in diesen Fällen am besten Kontakt zu uns auf, etwa über info@holzmann-medien.de. Sie können jedem von uns aber auch einen Brief oder Fax (08247/3544200) schicken. Sie erhalten nach Eingang umgehend eine Rückmeldung. Zudem können Sie einen Newsletter am Ende eines jeden Newsletters über einen Link einfach abbestellen. Ihnen steht, sofern Sie der Meinung sind, dass wir Ihre personenbezogenen Daten nicht ordnungsgemäß verarbeiten ein Beschwerderecht bei einer Aufsichtsbehörde zu. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich gerne an einen der Datenschutzbeauftragten, den Sie unter datenschutzbeauftragter@stellantis.com oder datenschutz@holzmann-medien.de erreichen.
Quelle: Handwerk Magazin · 02.05.2026
→ Originalartikel ansehen
Dieser Beitrag übernimmt Inhalte von Handwerk Magazin. Alle Rechte verbleiben beim Urheber.
Jahresabschluss: Wie Chefs jetzt ihre Gewinne glätten und Ausgaben geschickt verteilen
Für den Jahresabschluss behalten Chefs die wichtigsten Kenngrößen ihres Betriebs zu Gewinn und Verlust, Liquidität und Vermögen im Blick. Vor allem die Inhalte des Wachstumschancengesetzes greifen und sorgen für Entbürokratisierung und kräftige Steuererleichterungen. Die zehn wichtigsten geldwerten Tipps, die Handwerksunternehmer aktuell berücksichtigen.
Die Stimmung in seiner Branche sei „sehr mies“, sagt Steffen Mohl. Der Fliesenlegermeister führt in Eningen unter Achalm in Baden-Württemberg einen alteingesessenen Betrieb mit vier Mitarbeitern, den sein Vater 1966 gegründet hat. „Zwar kommen Anfragen von Kunden, aber die Aufträge bleiben häufiger als in den vergangenen Jahren aus. Wir arbeiten in erster Linie das ab, was noch in 2025 reingekommen ist“, so Mohl. „Fast ausschließlich die Generation der Babyboomer, die über die Jahre ein Vermögen ansparen konnte, gibt noch Geld aus. Die Nachfrage ist aktuell eingebrochen“, beklagt der Unternehmer.
Quelle: Handwerk Magazin · 30.04.2026
→ Originalartikel ansehen
Dieser Beitrag übernimmt Inhalte von Handwerk Magazin. Alle Rechte verbleiben beim Urheber.
Betriebsaufgabe: So machen Chefs Kundenbeziehungen zu Geld
Für Handwerkschefs kann es sich lohnen, mit der Nachfolge oder im Fall einer Betriebsaufgabe, immaterielle Vermögenswerte zu Geld zu machen. Das ist durchaus üblich und rechtskonform, bedarf aber einer guten Planung – möglichst lang bevor der Unternehmer die Geschäftsaufgabe kommuniziert. Doch was zählt zu immateriellen Vermögensgütern? Und welche Preise lassen sich für Geschäfts- und Kundenkontakte aufrufen?
Im Zuge der Nachfolge oder wenn Chefs ihren Betrieb aufgeben, stehen steuerliche und rechtliche Fragestellungen im Vordergrund. Auch der Übergang der Vermögensgüter in das Privatvermögen oder deren Verkauf ist Bestandteil dieses Prozesses. Allerdings ist ein Unternehmen mehr als die Summe seiner Bilanzwerte. Die Reputation bei den Kunden, die regelmäßigen Anfragen potenzieller Auftraggeber, lukrative Geschäftsbeziehungen stellen ebenfalls einen Wert dar. Besonders im Fall einer Betriebsaufgabe sollten Unternehmer immaterielle Vermögensgüter an einen anderen Anbieter weitergeben. Und dies sollte selbstverständlich nicht umsonst geschehen und solide aufgesetzt werden.
Quelle: Handwerk Magazin · 29.04.2026
→ Originalartikel ansehen
Dieser Beitrag übernimmt Inhalte von Handwerk Magazin. Alle Rechte verbleiben beim Urheber.
Geschäftsführer-Gehalt: Das verdienen GmbH-Chefs im Handwerk
GmbH-Chefs haben steuerlich eine ganze Menge zu beachten, sonst drohen hohe Nachzahlungen. Vor allem die Bezüge haben die Finanzbehörden im Blick. Worauf Gesellschafter achten, wie die Finanzgerichte urteilen und was Geschäftsführer je nach Branche und Gewerk in Deutschland an Gehalt bekommen.
Regelmäßig setzen sich Margret und Alexander Mahr, Geschäftsführer des Heizungs- und Sanitär-Betriebes Hermann Mahr GmbH in Reichenbach an der Fils in Baden-Württemberg, mit ihrem Steuerberater zusammen. Bei den Terminen geht es um die Umsatz- wie auch um die Gewinnentwicklung sowie um Chancen zum Steuernsparen. Regelmäßig kommen auch die Bezüge der GmbH-Chefs auf den Tisch. Das ist deshalb wichtig, denn beim Chefgehalt zählt der Branchenvergleich. Wenn Gesellschafter-Geschäftsführer mehr als Kollegen in ihrer Branche üblich verdienen, muss dies durch gute Gründe belegt sein. Auch GmbH-Chefs, die Anteile an der Gesellschaft halten, sind Angestellte.
Quelle: Handwerk Magazin · 29.04.2026
→ Originalartikel ansehen
Dieser Beitrag übernimmt Inhalte von Handwerk Magazin. Alle Rechte verbleiben beim Urheber.









